Aktuelles


Stoppt Glyphosat
Reinhard am 01.07.2017 um 06:02 (UTC)
 Durch ein Transparent in meinem Dorf, auf dem stand
"Stoppt Glyphosat!"
und einem Artikel in der Zeitung:
"Glyphosat als Krebserregend eingestuft!"
fand ich im Internet diesen Artikel vom Deutschlandfunk:

http://www.deutschlandfunk.de/klage-von-imkern-glyphosat-in-honig-gefunden.697.de.html?dram:article_id=389769

Aber nicht jeder Honig muß belastet sein, wie bei einer Honigprobe aus unserer Region, im vergangenen Jahr,
festgestellt wurde.

Bei dem Imker aus Brandenburg sind wohl Kornblumen,
die es bei uns kaum gibt, mit Glyphosat besprüht worden.
 

Vortrag Dr. Otten im Lehrbienenstand
Reinhard Mikat am 14.05.2017 um 17:50 (UTC)
 Am Freitag, den 26.05.2017 kommt Dr Otten zu uns ins Vereinshaus und hält einen sehr interessanten Vortrag
zum Thema " Wie helfen Trachtnet, Blühphasenmonitoring
und Varroawetter bei der Imkerei. " .
Beginn ist um 17 Uhr bis ca.19 Uhr.
Anmeldung bei Reinhard Mikat
radiomikat@t-online.de oder Tel. 02263-951508
Für Mitglieder kostenlos, sonst 15 Euro Teilnahmegebühr.
 

Die Erforschung der Bienenwelt
Die Biene 17.11.2016 am 25.11.2016 um 12:24 (UTC)
 Die dritte Auflage des Buches "Die Erforschung der Bienenwelt" von Jürgen Tautz ist nunmehr erschienen und über die Audi Umweltstiftung kostenfrei erhältlich.


Das Buch "Die Erforschung der Bienenwelt" ist ab sofort wieder verfügbar. Es wurde nachgedruckt, da weiterhin eine große Nachfrage besteht. Das HOBOS-Buch ist in einer Drittauflage von 10.000 Stück erschienen. Jürgen Tautz, emeritierter Biologieprofessor an der Universität Würzburg und renommierter Bienenexperte, versammelt neue Fakten zur Honigbiene in dem 80-seitigen Buch, das die Audi Stiftung für Umwelt zusammen mit dem KLETT Mint Verlag herausgeben. Das Buch „Die Erforschung der Bienenwelt“ ist über die Audi Umweltstiftung für alle Bieneninteressierten kostenfrei erhältlich.

Online-Bestellung:hier
 

Heißer September: Folgen für die Bienen?
bienen-journal 19.09.2016 am 20.09.2016 um 16:31 (UTC)
 In der vergangenen Woche war es für September ungewöhnlich heiß und die Bienen sind noch fleißig umhergeflogen. Hat das Folgen – etwa für die Einfütterung oder den Varroa-Befall?

Über 30 Grad Celsius erreicht die Anzeige des Thermometers in der vergangenen Woche in einigen Regionen Deutschlands – und das im Spätsommermonat September. Die Bienen sind eigentlich schon eingewintert: gegen die Varroa-Milbe behandelt und mit Futter versorgt. Aufgrund der heißen Temperaturen sind sie allerdings noch aktiver als bei schlechtem Wetter.

Große Sorgen müssen sich Imker aber dennoch nicht machen, denn ein solches Wetter kann im September immer mal auftreten. Zwar rät Christoph Otten, der Leiter des Fachzentrums für Bienen und Imkerei in Mayen dazu, jetzt nochmals stichprobenartig den Varroa-Befall zu kontrollieren. Es könnte nämlich sein, dass die vielen Bienen, die noch unterwegs sind, zusammengebrochene Völker eher finden, ausräubern und sich so wieder Milben einfangen. Einen Grund zur Panik sieht Otten allerdings nicht.

Warnung vor Melezitose-Honig
Gemeldet haben sich bei ihm bisher auch nur einige Imker, die jetzt einen verstärkten Eintrag von Melezitose-Honig registriert haben. "Wenn das der Fall ist, müssen Imker darauf achten, dass sie diesen Honig aus den Völkern nehmen", sagt Christoph Otten.

Überwintern sollten die Bienen nicht auf Melezitose-Honig, da sie ihn nicht aus den Waben bekommen. Sie könnten so, trotz voller Waben und einen Beutengewicht, das auf genügend Futter hindeutet, verhungern.

Melezitose ist eine Zuckerart, die im Honigtau vorkommt und dafür sorgt, dass der Honig so stark auskristallisiert, dass er – vor allem bei kaltem Wetter – kaum mehr aus den Waben zu lösen ist. Melezitose-Honig wird deshalb auch Zement-Honig genannt.

Kontrolle, wenn es länger warm bleibt
Zur Kontrolle rät auch Christian Dreher, Fachberater für Imkerei vom Bieneninstitut Kirchhain. Zwar sieht auch er das ungewöhnlich heiße Wetter im September noch nicht als kritisch für die Überwinterung an. "Wenn es jedoch im Oktober oder gar bis in den November hinein gutes Flugwetter für die Bienen gibt, könnte es sein, dass nachgefüttert werden muss", sagt er.
 

Varroa in Australien gefunden
Die Biene 06.07.2016 am 05.09.2016 um 15:28 (UTC)
 Australien ist der letzte Kontinent ohne Varroamilben. Nun gibt es einen Fund im Hafen von Townsville, Bundesstaat Queensland.

Varroa destructor
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Varroa destructor
© Scott Bauer/USDA
Die Varroamilben wurden in einem wild lebenden Schwarm der Asiatischen Honigbiene in der Nähe des Hafens gefunden. Frachtarbeiter hatten den Schwarm Ende Juni entdeckt und beim Ministerium für Landwirtschaft und Fischerei gemeldet. Bei den aufgefundenen Milben handelt es sich um Varroa jacobsoni. Diese Art der Varroamilbe lebt natürlicherweise auf der asiatischen Honigbiene Apis cerana.

Die Biosicherheitsbehörde von Queensland hat einen Sperrkreis von 10 km um den Fundort gelegt. Man darf keine Bienenvölker, Bienen, Bienenprodukte (ausgenommen Honig) und gebrauchte Imkerausstattung aus dem Sperrkreis verbringen. Nun werden auch die Bienenvölker der Imker im Sperrkreis amtlich auf das Vorkommen der Varroa untersucht. Wer wilde Schwärme sieht, soll es den Behörden melden.
Imker können sich über die Varroa milbe informieren auf
Beeaware

gbr

Quelle: https://www.daf.qld.gov.au/services/news-and-updates/animals/news/varroa-mite-found-at-port-of-townsville
 

Das Kreuz mit dem Kreuzkraut
Die Biene 17.08.2016 am 05.09.2016 um 15:15 (UTC)
 
In einigen Regionen Baden-Württembergs ist die zunehmende Ausbreitung der Kreuzkräuter für Landwirte, Imker und Pferdehalter zu einem echten Problem geworden.

Die in den Kreuzkräutern (u. a. Jakobskreuzkraut, Schmalblättriges Kreuzkraut, Gemeines Kreuzkraut, Raukenblättriges Kreuzkraut, Wasserkreuzkraut) enthaltenen Pyrrolizidin-Alkaloide (PA) werden in der Leber von Menschen und Tieren zu giftigen Substanzen umgewandelt und führen zu irreversiblen Leberschäden. Gesetzliche Grenzwerte für PA in Lebensmitteln und Futtermitteln gibt es bislang nicht, obwohl immer wieder hohe und bedenkliche PA-Belastungen nachgewiesen werden. Alle auf Freiwilligkeit basierenden Maßnahmen haben die Ausbreitung der Pflanzen nicht aufhalten können.

Der Kreisbauernverband Biberach-Sigmaringen e.V. und die Pollenvereinigung Allgäu-Bodensee Oberschwaben e.V. fordern daher von der Politik verbindliche Regelungen zur Eindämmung der Kreuzkrautmassenbestände. Man kann diese Forderung mit einer Online-Petition unterstützen. Auf der Webseite finden sich auch Informationen über die Kreuzkräuter und ihre zunehmende Ausbreitung.

Infos und Online-Petition: Kreuzkrautgefahr
 

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