Aktuelles


More than Honey
B.Wojke 16.03.2016 am 16.03.2016 um 13:47 (UTC)
 Hier ein kleine Vorschau für den am 8. November 2012 erschienen ist wer den Film noch nicht gesehen hat sollte dies Nachholen!
 

Wildbiene des Jahres 2016
B.Wojke 18.02.2016 am 09.03.2016 um 17:50 (UTC)
 Waldhummel Wildbiene des Jahres 2016
Mit der "Wildbiene des Jahres" machen der Arbeitskreis Wildbienen-Kataster gemeinsam mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, der Landesanstalt für Bienenkunde sowie den Imkerverbänden Badens und Württembergs auf die Gefährdung der einheimischen Wildbienen aufmerksam.


„Die Bunte Hummel (Bombus sylvarum) ist besser unter dem Namen Waldhummel bekannt, der jedoch irreführend ist, da diese Wildbienenart gar nicht in Wäldern lebt, sondern offenes Gelände bewohnt. In Expertenkreisen wird daher zunehmend die Bezeichnung "Bunte Hummel" verwendet. Diese verweist auf die abwechslungsreiche Färbung der Tiere. Durch die Kombination aus einer schwarzen Querbinde auf der Brustoberseite und einem orangerot gefärbtem Körperende ist die Bunte Hummel auch im Freiland recht sicher zu bestimmen. Sie ist von April bis Oktober zu beobachten.“

gbr


Quelle und weitere Infos:
http://www.deutschland-summt.de/wildbiene-des-jahres.html
 

Bundestagsbienen fliegen wieder
B.Wojke 02.03.2016 am 09.03.2016 um 17:49 (UTC)
 Ab Mai wird es im Deutschen Bundestag ein ganzes Bienenvolk geben. Die grüne Abgeordnete Bärbel Höhn hat von der Bundestagsverwaltung eine entsprechende Genehmigung bekommen.


Letztes Jahr gab es bereits einen erfolgreichen Probebetrieb mit einem Minivölkchen, der jetzt mit der Aufstellung eines kompletten Bienenstockes fortgesetzt werden soll. Die Bienen werden in unmittelbarer Nähe des Reichstages stehen und dort dauerhaft bleiben. „Im angrenzenden Tiergarten mit 210 Hektar gibt es eine Vielzahl von Bäumen, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen. Das Nahrungsangebot dürfte deshalb ziemlich gut sein“, so die Abgeordnete Höhn. Betreut werden die Bienen wieder von Dr. Benedikt Polaczek, dem Vorsitzenden des Imkerverbands Berlin. Aber auch Bärbel Höhn will ein Auge auf die Tiere werfen, die direkt neben ihrem Büro stehen: „Ich komme aus einer Imkerfamilie und habe meinem Vater oft über die Schulter geschaut.“
Quelle: Büro Höhn MdB, gbr
 
Kommentar von Reinhard, 27.04.2017 um 07:13 (UTC):
Auf Nachfrage bei Bärbel Höhn, habe ich die Anwort bekommen, das nun 2 Völker am Bundestag stehen und dieses Jahr ein Ableger dazu kommen soll.


Wo die Bienen sind!
B.Wojke 03.03.2016 am 09.03.2016 um 17:47 (UTC)
 Sag mir wo die Bienen sind
Das fragten einige Abgeordnete sinngemäß die Bundesregierung. Die reagierte mit einer 12-seitigen Antwort, darin: „Von den rd. 560 in Deutschland vorkommenden Bienenarten sind alleine 31 Arten vom Aussterben bedroht.“

In der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Steffi Lemke, Harald Ebner, Annalena Baerbock, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Drucksache 18/7492 –

Rückgang von Bestäuber-Insekten, insbesondere Wildbienen

heißt die erste Frage: „Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Situation von Bestäuber Insekten, vor allem von Wildbienen und Schmetterlingen in Deutschland seit den 1980er Jahren entwickelt? a) Wie viele heimische Wildbienen- und Schmetterlingsarten sind seit den 1980er Jahren ausgestorben?
Antwort der Bundesregierung: „Es gibt rund 560 Wildbienen-Arten in Deutschland, die in den Roten Listen (2012) bewertet wurden, davon sind 39 Arten ausgestorben oder verschollen. Aus den Artengruppen der Tagfalter, der Nachtfaltergruppen Spanner, Eulenspinner, Sichelflügler und Spinnerartige Falter, die einen großen Anteil der Bestäuber-Arten stellen, sind 19 Arten seit 1980 ausgestorben oder verschollen.

Der ganze Text mit 16 Fragen und Antworten ist hier zu lesen:
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/077/1807705.pdf


gbr
 

Glyphosat
B.Wojke 03.03.2016 am 09.03.2016 um 17:46 (UTC)
 Glyphosat muss warten
Immer mehr EU-Länder zögern mit der Zustimmung zu Glyphosat. Deshalb verschob die EU-Kommission eine für den 8. März geplante Entscheidung zur Verlängerung der Zulassung. Jüngst wurde Glyphosat sogar im Bier nachgewiesen.

Glyphosat ist ein Herbizid, ein sogenanntes Unkrautvernichtungsmittel und das meist verkaufte Pflanzengift der Welt, so die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe am 9. März. Artikuliert wird der Protest inzwischen von der ganzen Zivilgesellschaft, weil der ungeheuerliche Verdacht im Raum steht, dass Glyphosat krebserregend sei. Darüber ist ein erbitterter Expertenstreit ausgebrochen. Die Grünen engagieren sich besonders, um die Verlängerung der Zulassung zu verhindern. Namentlich die Abgeordneten des Europaparlaments Maria Heubuch und Martin Häusling, aber auch der Bundesvorsitzende Anton Hofreiter wenden sich direkt an die Öffentlichkeit.

„Die Vertagung ist ein erster großer Erfolg gegen das gesundheitsschädliche Herbizid“, so Martin Häusling. Maria Heubuch bietet sieben Gründe an, um Glyphosat zu verbieten. Das PDF mit allen Argumenten steht hier.

Und Anton Hofreiter warnt „Wenn ein Gesundheitsrisiko besteht, muss die EU ihre Bürgerinnen und Bürger schützen. Eine Neuzulassung von Glyphosat bis 2031 einfach durchzuwinken, wäre verantwortungslos. Auch die Bundesregierung muss jetzt zeigen, dass ihr die Gesundheit der Menschen und eine intakte Umwelt wichtiger sind als Monsantos Millionen. Jetzt ist Rückgrat gefragt und kein Einknicken vor der Agrarlobby.“

Die Entscheidung der EU ist aber nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Nun soll Mitte Mai über die Zulassung befunden werden.

Süddeutsche Zeitung: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pflanzengift-glyphosat-und-kein-ende-1.2897328

gbr
 

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